Cover Liebesbriefe von Montmartre mit gemaltem Herz auf Papier

Nicolas Barreau: Die Liebesbriefe von Montmartre

Ah oui…, „l`amour.“ Mich alten Frankreichfan kann man mit französischen Autoren oder Geschichten, die dort spielen, sehr leicht um den Finger wickeln. Ich bekomme wahrscheinlich beim Lesen sogar automatisch einen verklärten Blick und mit viel Phantasie rieche ich die Lavendelfelder des Südens. Hach. Ich schweife ab. Tatsächlich habe ich durch Zufall einen Roman von „Nicolas Barreau“ in den Händen gehabt, in meinem Lieblingsbuchladen im Allgäu. Seitdem versuche ich alle Romane von ihm zu lesen und so fand ich dieses schöne Buch (nicht nur) für Frauen. Man munkelt ja, dass sich hinter dem Autorennamen tatsächlich eine Verlegerin verbirgt, die mittlerweile sogar unter verschiedenen Pseudonymen tätig ist. Es ist einigen Lesern nämlich aufgefallen, dass es „seine“ Bücher scheinbar gar nicht als französisches Original zu kaufen gibt, bzw. diese gar nicht existieren. Mysteriös! Franzose hin oder her, es geht hier ja schließlich um den Roman und dieser führt uns, wie der Name schon vermuten lässt, in das Künstlerviertel Montmartre, im schönen Paris.

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Anne Barns: Honigduft und Meeresbrise

Ich gebe zu, dass der Titel dieses Romans mir schon eine Spur zu kitschig ist. Da bin ich tatsächlich auch sehr empfindlich und es kommt vor, dass ich dann auch aus Protest  gegen diesen dämlichen Titel einfach das Buch im Laden liegen lasse. Hier war es aber der Klappentext, der mich letztendlich überredet hat, es doch zu wagen. Ich hatte eine Weiterbildung in einem Wald mitten in Bayern vor mir, das heißt: schlechte Internetverbindung, eine lange Zugfahrt und nach einem XXL- Tag mit fachlichem Input keinen Nerv für Abende vor dem Fernseher. Ein Hoch auf meinen E-Reader! Aber was genau hat mich beim Klappentext so überzeugt, dass ich den blöden Titel ignorieren konnte? Weiterlesen