Roman Das kleine Cottage am Meer lehnt an Hut und Sonnenbrille

Debbie Macomber: Das kleine Cottage am Meer

Stöberst du auch manchmal in den Kisten mit „Mängelexemplaren“? Meine Mutter ist darin quasi Expertin und sichert sich so meistens ihre Urlaubslektüre. Ich dagegen habe in den letzten Jahren vielleicht maximal zwei Mal tatsächlich Glück gehabt und etwas gefunden, was mich ansprach. Sonst scheinen schon andere Schnäppchenjäger die besten Exemplare vor mir zu finden. So kam ich aber in diesem Sommer voller Ungewissheit, wie ein Urlaub außerhalb Balkonien möglich ist, zu Debbie Macombers „Das kleine Cottage am Meer“. Was nach einem Roman mit viel Herzschmerz, Schmalz und vorhersehbaren Entwicklungen klingt, entpuppte sich als Überraschungskiste und der Frage: was passiert, wenn ein Moment dein ganzes Leben verändert und nur du zurück bleibst…

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buchcover lichter auf dem meer mit blumen in vase

Miquel Reina: Lichter auf dem Meer

Es gibt Bücher, die kaufe ich und lese sie dann ganz bewusst, wenn ich in einer ganz bestimmten Stimmung bin. Es gibt aber auch Bücher, die kaufe ich aus dem Bauch heraus und lese sie dann nur, um meinen Stapel abzuarbeiten. Oder es gibt die Buchkäufe, wo ich zuerst auf das Cover achte und dann einfach hoffe, dass mich der Klappentext genau so überzeugt, wie schon die Front. So war es bei „Lichter auf dem Meer“. Beides fand ich ansprechend- gekauft. Nun muss ich sagen, dass dieser Roman dennoch eine Weile unbeachtet in meiner Buchecke lag, weil ich bewusst in diesen Zeiten der Isolation eher seichte Literatur, oder Lektüre, wo ich schnell einen thematischen Zugang finde, präferiert habe. An einem sonnigen Tag bewaffnete ich mich nun aber mit diesem Exemplar, verzog mich auf meine Lieblingsbank im Grünen, gleich neben einer Pferdekoppel (nein, ich bin kein Großgrundbesitzer) und versank in der Geschichte von Harold und Mary.  Weiterlesen

Cover Liebesbriefe von Montmartre mit gemaltem Herz auf Papier

Nicolas Barreau: Die Liebesbriefe von Montmartre

Ah oui…, „l`amour.“ Mich alten Frankreichfan kann man mit französischen Autoren oder Geschichten, die dort spielen, sehr leicht um den Finger wickeln. Ich bekomme wahrscheinlich beim Lesen sogar automatisch einen verklärten Blick und mit viel Phantasie rieche ich die Lavendelfelder des Südens. Hach. Ich schweife ab. Tatsächlich habe ich durch Zufall einen Roman von „Nicolas Barreau“ in den Händen gehabt, in meinem Lieblingsbuchladen im Allgäu. Seitdem versuche ich alle Romane von ihm zu lesen und so fand ich dieses schöne Buch (nicht nur) für Frauen. Man munkelt ja, dass sich hinter dem Autorennamen tatsächlich eine Verlegerin verbirgt, die mittlerweile sogar unter verschiedenen Pseudonymen tätig ist. Es ist einigen Lesern nämlich aufgefallen, dass es „seine“ Bücher scheinbar gar nicht als französisches Original zu kaufen gibt, bzw. diese gar nicht existieren. Mysteriös! Franzose hin oder her, es geht hier ja schließlich um den Roman und dieser führt uns, wie der Name schon vermuten lässt, in das Künstlerviertel Montmartre, im schönen Paris.

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ereader cover honigduft und meeresbrise rezension the booklettes

Anne Barns: Honigduft und Meeresbrise

Ich gebe zu, dass der Titel dieses Romans mir schon eine Spur zu kitschig ist. Da bin ich tatsächlich auch sehr empfindlich und es kommt vor, dass ich dann auch aus Protest  gegen diesen dämlichen Titel einfach das Buch im Laden liegen lasse. Hier war es aber der Klappentext, der mich letztendlich überredet hat, es doch zu wagen. Ich hatte eine Weiterbildung in einem Wald mitten in Bayern vor mir, das heißt: schlechte Internetverbindung, eine lange Zugfahrt und nach einem XXL- Tag mit fachlichem Input keinen Nerv für Abende vor dem Fernseher. Ein Hoch auf meinen E-Reader! Aber was genau hat mich beim Klappentext so überzeugt, dass ich den blöden Titel ignorieren konnte? Weiterlesen