cover mit tulpen katherine webb die frauen am fluss

Katherine Webb: Die Frauen am Fluss

Ich hatte gehofft, dass wir, wenn ich diese Rezension schreibe, uns schon in der Zeitrechnung „Nach-Corona“ befinden und wir schon mehr oder weniger zu unserem üblichen Alltag zurückgefunden haben. Stattdessen höre ich immer mehr Geschichten aus meinem Umfeld, wie versucht wird Familie, Job und Kinderbetreuung zu vereinbaren, nicht durchzudrehen und irgendwie weiterzumachen. Meine Nachbarin genoss gestern ein paar ruhige Minuten ohne Nachwuchs, ihr Mann hatte die Kids „übernommen“. In dieser fast schon heiligen Zeit, saß sie auf einer Liege im Hof und las in Ruhe ein Buch. In den letzten Monaten habe ich auch an mir beobachtet, dass wenn mir die Situation über den Kopf zu wachsen schien, und ich nicht zur Ablenkung weitere x Kilometer spazieren gehen wollte, nur noch das Lesen half, um etwas ruhiger zu werden. Kennt ihr das auch? Vielleicht findet ihr hier auf unserem Blog Inspiration für euren „Moment zum Durchatmen“, das nächste Buch, das ihr lest. Von Katherine Webb habe ich bereits viele Frauenromane gelesen, wie z.B. „Das fremde Mädchen“. Besonders jetzt suche ich aktiv nach Romanen mit hoher Seitenanzahl, um möglichst lange Lesen zu können. „Die Frauen am Fluss“ hat knapp 500, vollgepackte Seiten Geschichte- aber lohnen die sich?

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