roman tränen von triest mit kleiner tasse und sukkulente

Beate Maxian: Die Tränen von Triest

Ich nenne es „Therapeutisches Lesen“. Wie ich euch bereits auf unserem Instagram-Kanal verraten habe, half mir das Lesen in den letzten Wochen über das Chaos im Kopf und die innere Unruhe hinweg, die mich seit Wochen, nicht nur wegen der Corona-Krise, täglich auf Trab hielten. Eine Art Therapie also, mein Stapel ungelesener Bücher machte also richtig Sinn. Seit einiger Zeit wartete dort auch eine Italien-Reise auf mich, die ich zwar durch die Einschränkungen aktuell nur in meinem Kopf unternehmen kann, auf die ich mich aber schon sehr freute. Die Autorin Beate Maxian lernte ich auf der Leipziger Buchmesse vor zwei Jahren bei einem Bloggertreffen kennen. Kurz darauf habe ich „Die Frau im hellblauen Kleid“  gelesen und für euch  begeistert rezensiert. Ich mochte ihren Schreibstil sofort und gefühlt habe ich nur einmal kurz mit den Augen geblinzelt und schon war ich mit dem Buch durch. Nun war ich gespannt, ob mich „Die Tränen von Triest“ wohl genau so begeisterten…

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Liane Moriarty: Neun Fremde

Ich habe meinen letzten Sommerurlaub mal wieder in Frankreich verbracht. (Überraschung,…) Als ich im wunderschönen Aix-en-Provence unterwegs war, fand ich durch Zufall in einer versteckten Gasse einen malerischen Buchladen, über den ich hier demnächst noch einige Zeilen hinterlassen werde. Dort gab es nicht nur angenehmere Temperaturen als draußen in der prallen Sonne und ein kaltes Getränk, sondern auch eine Abteilung für fremdsprachige Bücher, was ich generell sehr zu schätzen weiß. Ich stöbere so oft es geht darin herum, denn leider gibt es diese Ecken in Buchläden meiner Meinung nach viel zu selten. Mit einem Stapel Büchern bewaffnet, verzog ich mich also in eine Ecke und las Klappentexte, nippte an meinem Eiskaffee und habe mich am Ende für den Roman entschieden, den ich bereits in Deutschland in der Hand hatte. Liane Moriarty haben wir den, mittlerweile erfolgreich  verfilmten, Roman „Big Little Lies“ zu verdanken, von dem ich großer Fan bin. Ich sah es also als Zeichen, dass mir diese Ausgabe ausgerechnet im Urlaub wieder in die Hände fiel- und hey, um mal ein Mädchenklischee zu bestätigen: auf dem Cover ist ein Pool zu sehen, perfekt für eine Urlaubslektüre, oder? Weiterlesen

Rezension The Booklettes Rebecca Martin die vergessene Freundin

Rebecca Martin: Die vergessene Freundin

Mit den Autoren ist es wie mit einem Friseur. Hat man einmal einen guten gefunden, möchte man am liebsten dort bleiben und wechselt nur schwer, weil man ihm schon sehr vertraut. So ist es bei mir jedenfalls und meine Bücherregale spiegeln das auch wieder. Häufig besitze ich von einem Autoren gleich mehrere Romane, ganz vorn liegen dabei Cecelia Ahern, Kate Morton oder Lori Nelson Spielman. Rebecca Martin begegnete mir zum ersten Mal durch ihren Roman „Die geheimen Worte“. Ich war schon nach den ersten Zeilen total gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen. Umso mehr freute ich mich, dass ich nun, nach einiger Zeit ohne neuen Roman von ihr, wieder ein Buch von ihr sah, dessen Klappentext mich neugierig machte. Ein altes Kino, eine Familiengeschichte, Freundschaft und Tragik. Aber klang das nicht zu schön, um wahr zu sein? Weiterlesen

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Bettina Storks: Das geheime Lächeln

Ich glaube, ich hatte dieses Buch mindestens vier Mal in den Händen, bevor ich es dann endlich mitgenommen habe. Keine Ahnung, was mich vorher immer daran hinderte, aber diesmal war wohl endlich die richtige Zeit, die richtige Stimmung oder es war kosmische Bestimmung…nein, Quatsch. Ich hatte einfach Bock drauf. Schuld war der Klappentext, den ich ja tatsächlich immer wieder auch lese und mir dann genau überlege, ob ich mir vorstellen kann, genau mit diesem Buch abends einzuschlafen- denn sind wir mal ehrlich, das passiert mir so ziemlich fast täglich. Auf dem Cover sehen wir also eine Frau im grünen Mantel, die den Leser leicht anlächelt, im Hintergrund eine Stadtszene. Sieht also schonmal sehr mysteriös aus, dann on top dieser Titel. Ich kann schon verraten: dieses Cover hat absolut nichts mit der weiteren Story zu tun.  Weiterlesen

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Jenny Colgan: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Dieses Buch schreit doch förmlich nach Urlaub! Sommer im Titel, Sommer auf dem Cover, Sommer im Herzen- oder so ähnlich. Ich habe ja bereits erwähnt, wie ich zur Buchreihe der „Kleinen Bäckerei“ kam, quasi wie die Jungfrau zum Kinde (das wollte ich schon immer mal schreiben). Nun war ich schon mal angefixt von Pollys Geschichte, kannte alle auf Mount Polbearne, wo sie lebt, schon beim Namen und wusste, was ich von wem halte. Kurzum, ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Nachdem der Roman beim ersten Teil aus der Not heraus auf dem Kindle landete, weil ich auf Dienstreise war und kein Buch zur Hand hatte, habe ich mich diesmal also bewusst dafür entschieden einfach direkt so weiter zu machen, auch wenn ich nach wie vor großer Fan von Hardcovern bin. Die Frage ist aber: ging auch Pollys Geschichte so weiter, wie ich es erwartete? Weiterlesen

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Jenny Colgan: Die kleine Bäckerei am Strandweg

Es gibt Bücher, die begegnen einem überall. Egal, in welchem Buchladen man sich herumtreibt, egal, ob virtuell oder in der Buchhandlung des Vertrauens vor Ort. Da liegen sie, warten auf dich, sind einfach in jeder Auslage zu finden und jede Werbung springt dich förmlich an. So ging es mir vor einiger Zeit mit „Die kleine Bäckerei am Strandweg“. Selbst online wurde mir ständig Werbung dafür angezeigt. Ich war tatsächlich sogar schon leicht genervt von dieser „Überpräsenz“. Dann kam Tag X: Dienstreise, Zugfahrt, sechs Stunden Zeit und ein E-Reader. Nach ewigem Scrollen im Shop, blieb ich dann doch ausgerechnet dort hängen. Ja, da kann ich es nur wiederholen: ich bin manchmal echt ein Werbeopfer! Zu dem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass es eine Buchreihe ist, sondern fing einfach an zu lesen… Weiterlesen

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Rosie Walsh: Ohne ein einziges Wort

Ohne ein einziges Wort-cover-rosie walsh-the booklettes-bettWenn man sich gerade erst kennengelernt hat, ist alles noch neu und aufregend. Man will so viel Zeit wie möglich mit dem anderen verbringen und sich besser kennenlernen. Das ist ja alles gut und schön- was passiert aber, wenn der andere nach nur einer gemeinsamen Woche auf einmal sich nicht mehr meldet? Hat es da jemand nicht ernst gemeint? Ein unzuverlässiger Playboy, der zweigleisig fährt? Soll es ja tatsächlich geben…aber was ist, wenn man sich das partout nicht vorstellen kann, weil sich einfach alles so perfekt angefühlt hat? Ich habe „Ohne ein einziges Wort“ für euch gelesen! Weiterlesen

Karen Swan Ein Sommer in den Hamptons Buchtipp Rezension The Booklettes

Karen Swan: Ein Sommer in den Hamptons

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, wir haben noch immer einige Weihnachtsplätzchen übrig und sind quasi mitten im Winterblues angekommen. Wer hat schon Zeit und Muse und begibt sich zum Feierabend an die frische Luft oder zum Sport, um dagegen anzukommen? Jetzt mal von denen abgesehen, bei denen „Mehr Sport“ auf der Vorsatzliste ganz oben steht. Der Sommer ist jedenfalls gefühlt noch viel zu weit entfernt, der nächste Urlaub auch. Gut, dass Karen Swan uns mit in die Hamptons nimmt, einem Kleinod nahe New York, in dem sich alles im Sommer trifft, was Rang und Namen hat, oder ihn zumindest angeheiratet hat.  Weiterlesen

Anne Sanders Sommer zum Glück Rezension Buchtipp The Booklettes

Anne Sanders: Sommerhaus zum Glück

Wir tun etwas gegen den Januarblues! Wir holen für euch den Sommer zurück, mit Büchern, die nicht nur den Sommer im Titel tragen, sondern ihn beim Lesen auch direkt zu euch aufs Sofa bringen. Und wo wir schon beim Träumen sind: ich sage nur „Bed & Breakfast in Cornwall“. Na, habt ihr da auch die tollsten Bilder vor Augen? Die Klippen, das Meer, die pittoresken Häuser mit den historischen Fassaden. Bleibt jetzt genau dort, denn darum geht es in diesem Roman…und natürlich um die Liebe. Weiterlesen

Jenny Colgan: Die kleine Sommerküche am Meer

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(Bildquelle: privat)

Gefühlt ist der Sommer eine halbe Ewigkeit her, oder? Ok, rein rechnerisch sind jetzt auch schon einige Monate vergangen, seitdem wir barfuß über eine Wiese gelaufen sind und eine leichte Sommerbräune auf den Armen hatten. Bevor ich jetzt aber anfange zu jammern, zaubere ich euch und mich lieber zurück. Das funktioniert natürlich mit entsprechender Lektüre. Darum stelle ich euch in den nächsten Tagen die Bücher vor, die nicht nur den Sommer im Titel tragen, sondern, die ich auch im letzten Sommer gelesen habe- quasi für das ultimative Sommerfeeling im Januar.  Weiterlesen