Karen Swan Ein Sommer in den Hamptons Buchtipp Rezension The Booklettes

Karen Swan: Ein Sommer in den Hamptons

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, wir haben noch immer einige Weihnachtsplätzchen übrig und sind quasi mitten im Winterblues angekommen. Wer hat schon Zeit und Muse und begibt sich zum Feierabend an die frische Luft oder zum Sport, um dagegen anzukommen? Jetzt mal von denen abgesehen, bei denen „Mehr Sport“ auf der Vorsatzliste ganz oben steht. Der Sommer ist jedenfalls gefühlt noch viel zu weit entfernt, der nächste Urlaub auch. Gut, dass Karen Swan uns mit in die Hamptons nimmt, einem Kleinod nahe New York, in dem sich alles im Sommer trifft, was Rang und Namen hat, oder ihn zumindest angeheiratet hat. 

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(Bildquelle: privat)

Autor: Karen Swan

Verlag: Goldmann

Bewertung: 4 von 5 Sterne

 

Wenn der Freund dich sitzen lässt

… weil er auf einem Selbstfindungstrip ist, hast du nicht viele Optionen. Entweder du nimmst es total lässig hin und machst einfach dein Ding weiter, wie bisher- oder du machst es wie Rowena und nutzt eine Zufallsbekanntschaft und ziehst über den Sommer in ein anderes Land, zu völlig fremden Menschen und versuchst dort mit Gelegenheitsjobs über die Runden zu kommen, bis klar ist, wie es mit euch weitergeht. Mit ihren Fotos will sie besondere Momente einfangen und gleichzeitig ist es das Fotografieren, das ihr eine unverhoffte Bekanntschaft beschert, die nicht nur den Sommer, sondern auch ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. 

 

Fazit: Ein Sommer in den Hamptons

Die Hamptons mit ihren riesigen Häusern, endlosen Stränden und edlen Partys sind der totale Kontrast zu Protagonistin Rowena, die hier total auffällt. Schnell sympathisiert man mit ihr und ihrer blöden Lage, in der sie sich dank ihres seltsamen Freundes befindet, der sich erst darüber klar werden will, wer er ist und ob er sie heiraten will. Ihre geknüpften Freundschaften, Träume und Ängste- der Leser fiebert mit und bekommt ein sehr deutlich gezeichnetes Bild vermittelt. In dem Moment, als man das Gefühl hatte, die Handlung droht abzuflachen, bringt ein Kriminalfall die nötige Spannung zurück. Interessant ist auch, dass die Liebe zwar von Anfang an  eine große Rolle spielt, jedoch zunächst nur als Rahmenhandlung für die Reise und die folgenden Schritte. Die eigentliche, romantische Entwicklung folgt erst viel später, wenn der Leser nicht damit rechnet. Ein gelungener, sommerlicher Roman, der Spaß macht.

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