Anne Sanders Sommer zum Glück Rezension Buchtipp The Booklettes

Anne Sanders: Sommerhaus zum Glück

Wir tun etwas gegen den Januarblues! Wir holen für euch den Sommer zurück, mit Büchern, die nicht nur den Sommer im Titel tragen, sondern ihn beim Lesen auch direkt zu euch aufs Sofa bringen. Und wo wir schon beim Träumen sind: ich sage nur „Bed & Breakfast in Cornwall“. Na, habt ihr da auch die tollsten Bilder vor Augen? Die Klippen, das Meer, die pittoresken Häuser mit den historischen Fassaden. Bleibt jetzt genau dort, denn darum geht es in diesem Roman…und natürlich um die Liebe.

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(Bildquelle: privat)

Autor: Anne Sanders

Verlag: blanvalet

Bewertung: 4 von 5 Sterne

 

Cornwall als perfekte Kulisse

Liebesgeschichten, die in Cornwall spielen, gibt es so einige. Aber Cornwall ist selbst Schuld daran. Kein Wunder bei dieser Landschaft und den vielen Mythen und Sagen. Die perfekte Kulisse für Dramen und leidende Liebende. Bevor ihr denkt, dieses Buch muss ja höchst dramatisch und schnulzig sein, kann ich euch beruhigen. 

Elodie hatte mehr als Pech in den letzten Monaten. Beziehungsaus, komplizierte Beziehung zum Ex und somit auch zum (noch) aktuellen Job, keine Kohle. Also nimmt sie das Geld, das er ihr anbietet (richtig gelesen!) für einen Neustart und kauft sich aus einer Laune heraus ein altes Haus in St.Ives in Cornwall, um daraus ein Bed & Breakfast zu zaubern. Eine wahnwitzige Idee ohne Fach- Knowhow in der Gastronomie, Kenntnisse  im Heimwerken oder auch nur irgend jemanden vor Ort zu kennen. Der einzige Trost ist das malerische Setting, eben das „verwunschene“ Cornwall und dessen liebenswerte Einwohner, die schnell zur Elodies Ersatzfamilie werden und ohne deren Hilfe sie mehr als aufgeschmissen wäre. Natürlich bringt ein altes Haus jede Menge unliebsame Überraschungen mit sich, die sie oft aus der Bahn werfen. Dazu kommt eine sehr „spezielle“ Beziehung zu Tom, einem mysteriösen Unbekannten, der wahnsinnig kratzbürstig und undurchsichtig erscheint, aber blöderweise den einzig erträglichen Kaffee in seinem Coffeeshop verkauft. Man ahnt es schon, der Mann kann auch butterweich sein. Aber wenn es doch nur so einfach wäre…

 

Fazit: Sommerhaus zum Glück

Zunächst scheint es, als würde der Aufbau der Pension die Hauptstory darstellen, dabei rücken im späteren Verlauf immer mehr die Einwohner von St.Ives und deren persönlichen Schicksale ebenfalls in den Fokus. Auch die interessante Beziehung zwischen Elodie und Tom reißt den Leser mit, inklusive einiger Überraschungsmomente. Gelegentlich fand ich es störend, wenn einer der anderen Charaktere plötzlich wieder im Mittelpunkt stand, obwohl ein anderer Erzählstrang gerade Fahrt aufnahm. Die Mischung ist jedoch unterhaltsam und so wird es definitiv nicht langatmig beim Lesen. Dazu das malerische Setting Cornwalls und das Mitfiebern bei allen Tiefen, die Elodie zu Meistern hat, bieten einen rundum gelungenen und kurzweiligen Roman.

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