Das Glück an Regentagen Larissa Stapley Buchtipp Buchrezension

Frauenroman: Marissa Stapley – Das Glück an Regentagen

Ich nehme euch gleich mitten rein in die Geschichte, um die es heute geht. Maes Leben in Alexandria Bay birgt einige Familiengeheimnisse und tragische Ereignisse. 

Sie verlor hier am St.Lorenz Strom ihre Eltern und ihre große Liebe Gabe. Nachdem sie ihrer Heimat einige Zeit den Rücken kehrte, bringt das Ende einer unglücklichen Beziehung sie zurück ins „Summer`s Inn“, die Pension ihrer Großeltern. In der aktuellen Rezension findet ihr mehr zu diesem Roman. 

 Autor: Marissa Stapley

Verlag: Rowohlt Verlag

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Maes Leben in Alexandria Bay birgt einige Familiengeheimnisse und tragische Ereignisse. 

Sie verlor hier am St.Lorenz Strom ihre Eltern und ihre große Liebe Gabe. Nachdem sie ihrer Heimat einige Zeit den Rücken kehrte, bringt das Ende einer unglücklichen Beziehung sie zurück ins „Summer`s Inn“, die Pension ihrer Großeltern. Auch deren Liebe scheint sich nicht mehr zu erholen und so nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. 

Es werden lang verschwiegene Geheimnisse gelüftet, Leben beendet und neues Leben entsteht- und mittendrin: Mae, die versuchen muss ihre eigene Lebensgeschichte neu zu schreiben, vielleicht auch mit Gabe. 

Rezension: Das Glück an Regentagen

Das ist ein Roman, den man tatsächlich auch bestenfalls bei nicht ganz so schönem Wetter liest, denn die Stimmung, die sich durch das Buch zieht, ist nicht unbedingt sehr positiv. Es scheint, als würde eine große Tragikwolke über den Protagonisten schweben. Wäre dieses Buch ein Film, wäre er in schwarz weiß gedreht worden. Auch würde ich es nicht empfehlen den Roman als Schmöker nebenbei zu lesen, legt man ihn mal kurz beiseite, braucht man einen Moment beim Wiederaufnehmen, um sich in die Erzählwelt zurückzudenken. 

„Das Glück an Regentagen“ hat mich stellenweise sehr verwirrt. Viele verwobene Lebensgeschichten und Namen, mit denen die Autorin jongliert, gilt es zu überblicken und zu durchschauen, da auch die Erzählebenen teilweise unterschiedlich sind und Zeitsprünge eingebaut sind. Da muss man sich schon konzentrieren, und am besten einen Stammbaum im Kopf haben, um da noch hinterher zu kommen.

Die Geschichte ist dennoch sehr ansprechend erzählt, nicht zu hochtrabend oder zu umgangssprachlich im Sprachstil, und auch inhaltlich erkennt man durchaus einen roten Faden – die besagte Tragik und die vielen Geheimnisse, die die Familie im Laufe der Generationen entwickelte. Man kann sich sehr gut in Mae hineinversetzen, auch in die tiefen Gefühle einer Liebe in verschiedenen Stadien, die die Autorin sehr authentisch beschreibt. 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s