Rowan Coleman Im siebten Sommer Buchtipp Buchcover The Booklettes

Rowan Coleman: Im siebten Sommer

Ich bin schon öfter über Romane von Rowan Coleman gestolpert, zumindest haben mich die Cover immer im Buchladen angesprochen. Jetzt habe ich tatsächlich mal zugeschlagen, weil der Klappentext so vielversprechend klang. Wer auch immer den getextet hat: guter Job! Ich wusste also zumindest grob, worum es geht, allerdings gab es dann am Rande des Lesens eine große Überraschung. Warum erfahrt ihr, wenn ihr euch die Rezension anschaut.

Rowan Coleman Im siebten Sommer Buchcover Buchtipp The Booklettes

(Bildquelle: lovelybooks.de)

Autor: Rowan Coleman

Verlag: PIPER Verlag

Bewertung: 5 von 5 Sternen

 

Bisher hielt ich „Rowan“ immer für einen Männernamen, kannte auch eigentlich nur den Schauspieler Rowan Atkinson, also quasi „Mr.Bean“. Darum stellte ich mir beim Lesen dieses Buches immer wieder einen männlichen Autor vor und fand es erstaunlich, wie gut er sich in die Gefühlswelt der weiblichen Protagonistin hineinversetzen konnte, bzw. wie viel Gefühl generell gut dosiert hier zwischen den Zeilen rüberkam. Dann gabs die Überraschung…Rowan Coleman ist eine Frau. Hätte man ja auch mal googeln können. Aber war auch am Ende völlig egal, Hauptsache das Lesen macht Spaß.

Auf der Suche nach dem Schwarm

Rose ist todunglücklich in ihrer Ehe, die von Gewalt, Angst und Erniedrigung geprägt ist.  Eines Tages fasst sie allen Mut zusammen und haut mit ihrer Tochter ab. Ihr Ziel ist ein Dorf, in dem ein Kunsthändler leben soll, in den sie sich vor Jahren heimlich verknallt hat und dessen Erinnerung immer noch sehr lebendig ist. Einziger Haken: sie haben sich damals nie wieder gesehen, sie kennt nur seinen Namen und hat auch keine Ahnung, ob er sich nach sieben Jahren überhaupt noch an sie erinnert. Das einzige, was sie von diesem Mann hat, ist eine Postkarte aus dem besagten Ort. Auf der Suche nach ihm, begegnet ihr jedoch ein anderer Mann, der in ihrem Leben schon immer eine große Rolle gespielt hat, bis sie ihn, bisher erfolgreich, bewusst daraus verbannte. 

Der Leser begleitet Rose auf ihrer Reise vom ängstlichen Weibchen zur Frau auf der Suche nach ihrem Glück. Coleman beschreibt sie sowohl optisch, als auch charakterlich so gut, dass man immer gut vor Augen hat, in welchem Stadium der Entwicklung sie sich gerade befindet. Häusliche Gewalt und Unterdrückung werden hier teilweise so intensiv thematisiert, dass man es kaum erträgt diese Szenen zu lesen. Man ahnt, wie viel Recherche hier auch mit Betroffenen betrieben wurde, um die Leser dafür zu sensibilisieren und Mut zu machen, sich Hilfe zu holen. 

Fazit: Im siebten Sommer

Für mich persönlich entwickelte sich dieser Roman zum Pageturner. Ich hatte bereits einen anderen Roman der Autorin gelesen und mochte den Stil, eigentlich habe ich nur darum ohne den Klappentext zu lesen das Buch gekauft. Vom ersten Moment an war ich jedoch ganz nah an Rose´Geschichte dran und wollte unbedingt wissen, ob sie ihr verdientes Happy End bekommt. Dazu werde ich jetzt mal nichts sagen, aber mich würde es nicht wundern, wenn dieses Schmuckstück verfilmt werden würde. Genug Potenzial hat es definitiv!

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