Cecelia Ahern Isa The Booklettes Signierstunde

Neues von Cecelia: „Lyrebird“ („So klingt dein Herz“)

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Isa und Cecelia (Bildquelle: privat)

Die meisten kennen Cecelia Aherns Namen durch ihren Bestseller „PS: Ich liebe dich“, spätestens seit der Romanverfilmung ist sie sowas wie ein Belletristik-Superstar. Es ist also kein Wunder, dass jeder ihrer folgenden Romane ein Megaseller wurde und immer wenn „Nachschub“ in Sicht war, Vorfreude und Fanbase wuchsen. Das Gute an neuem Lesestoff ist, dass der Autor im besten Fall Werbung für sein neues „Baby“ machen „muss“ und dann auf Lesereise geht. Ein Hoch auf Promotion! Das ist  der Moment, auf den die glücklichen Fans und Leser  schon selig gewartet haben! Endlich gibt es mal die Chance zu sehen, wer denn da hinter dem dicken Wälzer steckt. Ich war dort- und nehme euch mit!

Ich bekam tatsächlich kurz Nervenflattern und einen Fangirl-Moment, als ich die Ankündigung las, dass Cecelia Ahern für eine Signierstunde nach Leipzig kommt (immerhin einigermaßen in der Nähe meines Wohnortes im Vergleich zu anderen Stationen der Promotour). Für mich war dann schnell klar, dass ich da hin MUSS.

Diese Idee hatten gefühlt einige hundert andere Fans,  schon eine Stunde vor Beginn der Signierstunde war irre viel los. Wenn man nicht ganz genau hinsah, hätte man Cecelia dann auch fast für eine Studentin gehalten, die zufällig inmitten unzähliger Bücher auf einem Ledersofa sitzt. Völlig unprätentiös, nur mit etwas Wasser und diversen Stiften bewaffnet, saß sie dann geduldig dort, nahm sich Zeit für jeden einzelnen Gast. Unterschrieb Bücher, machte Fotos, plauderte hier und da und war einfach unfassbar nett und herrlich normal. Ihr irischer Akzent ist on top schwer sympathisch. 

Was auf den Bildern nicht rüberkommt, ist mein wahnsinniges Herzklopfen. Geholfen hat da nur die Vorfreude auf den neuen Roman „Lyrebird“, der deutsche Titel ist dagegen wieder einmal etwas sperriger –  „So klingt dein Herz“. Total investigativ wurde erst einmal recherchiert, was das denn für ein ominöser Vogel ist, von dem da die Rede im Originaltitel ist. Der „Leierschwanz“ hat im Internet in diversen Videos schon für gute Laune gesorgt, denn er imitiert so ziemlich alles in seiner Umgebung, von anderen Tieren bis zu x anderen Geräuschen wie Motorsägen, Autos und sogar Maschinen. Er ist quasi die natürliche Vorlage für die Protagonistin im Roman.

Darin geht es nun um eine mysteriöse junge Frau, die im Wald zu leben scheint und eine besondere Gabe besitzt, sie kann so ziemlich alles nachahmen- man ahnt es, wie eben der besagte „Leierschwanz“. Ein Toningenieur trifft sie eines Tages und ist sofort von ihr angezogen, wie leider auch dessen Lebensgefährtin, die so ein besonderes Verhalten natürlich spannend findet und einen Film über sie drehen will. So kommt Laura (die junge Frau aus dem Wald) plötzlich in die laute Welt „da draußen“- ob das gut geht, und welche Rolle, wie so oft die Liebe spielt, erfahren wir jetzt auf 480 Seiten. 

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