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Jojo Moyes: Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

Sie gehört definitiv zu meinen Lieblingsautoren- Jojo Moyes. Selten schafft es eine Autorin mich so mit einem Thema zu begeistern, von dem ich nicht mal wusste, dass es mich bewegen kann. Mit ihr kam ich zum ersten Mal mit den Themen Behinderung und Sterbehilfe in der Literatur in Berührung  (ich habe tonnenweise Taschentücher beim Lesen verbraucht), habe Paare um ihre Ehe, und Frauen um ihre Selbstständigkeit kämpfen sehen. Und immer wieder sind da Geheimnisse, die in der Vergangenheit liegen, unausgesprochene Sehnsüchte und Wünsche, die doch irgendwann ans Licht kommen.  Durch sie habe ich überhaupt erst davon erfahren, dass viele australische Frauen in den 40ern mit dem Schiff nach England gebracht wurden, um dort mit ihren Verlobten vereint zu werden, die sie vielleicht nur wenige Tage aus ihrem Kriegseinsatz kennen. Frauen zwischen zwei Welten. Besonders die starken weiblichen Charakter haben es Moyes scheinbar angetan, denn auch in „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ sind es gerade die Frauen, die über sich hinaus wachsen und zu Pionieren für eine neue Generation werden. Weiterlesen

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Nadin Maari: Eine Teestube Zum Verlieben

Ich habe eine liebe Freundin, die ich leider viel zu selten sehe, weil sie in der Schweiz lebt (Hallo, Liane! Du wirst hier sehr vermisst!). Kurz nach Weihnachten erreichte mich ein Überraschungspaket von ihr, das mich wirklich sehr gerührt hat. Sie weiß tatsächlich immer, wie es mir gerade geht- das ist wirklich Gold wert. Darum wundert es mich nicht, dass sie mit dem Inhalt des Pakets den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Da ich leider eine Weizenunverträglichkeit habe, ist es für mich oft schwer, etwas Süßes wie z.B. Kuchen in Cafés oder auf Familienfeiern zu finden. Eine super Lösung dafür sind tatsächlich Macarons, die meist aus Mandelmehl hergestellt werden und von mir förmlich inhaliert werden, nicht nur im Urlaub in Frankreich. Das ist ja alles gut und schön, aber was hat das eigentlich mit einem Roman zu tun? Weiterlesen

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Anne Sanders: Wild At Heart

Die Romane von Anne Sanders sind für mich wie eine langjährige, gut funktionierende  Bekanntschaft. Man lernt zwar im Laufe der Zeit immer wieder jemanden kennen, verliert sich dann und wann dadurch auch etwas aus den Augen, aber mag sich, wenn man sich wiedertrifft. Wenn ich also wieder einmal ratlos im Buchladen stand, griff ich zu einem ihrer Romane, weil ich wusste, dass für mich der Leseflow stimmt. Dank der sozialen Medien habe ich im Herbst von „Wild at Heart – Willkommen im Hotel der Herzen“ gehört und so kam es als Kurztrip-Lektüre mit an die kalte Ostsee. Usedom ist ja quasi das neue Cornwall. Nun bin ich als Langzeitbekannte und Romantikfan also etwas voreingenommen ans Lesen herangegangen, aber geht es mit unserer „Lesebekanntschaft“ genau so weiter, wie bisher? Weiterlesen

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Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse

Ich verfolge regelmäßig andere Buchclubs online und schaue, was dort aktuell gelesen wird. Reese Witherspoon ist in meinen Augen nicht nur eine wunderbare Schauspielerin und Produzentin, sie teilt auch regelmäßig via Social Media die Bücher, die sie aktuell selbst liest oder über die sie, oder wohl eher ihr Social Media-Team, sich im jeweiligen Monat austauschen möchten. So habe ich bereits vor einigen Monaten vom Roman „Where The Crawdads Sing“ von Delia Owens gehört. Damals war die deutsche Übersetzung noch nicht in Sicht, ich hatte im Herbst das Warten satt und wollte mir nun die Originalausgabe bestellen. Mittlerweile gab es einen riesigen Medienhype darum, den ich mir nicht erklären konnte. Ein Roman, der im Marschland von North Carolina spielt und irgendetwas mit einem Mädchen zu tun hat, das dort mehr oder weniger allein lebt und die Natur als ihre Familie ansieht. Reicht das wirklich für einen Pageturner? Weiterlesen

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Rebecca Martin: Die vergessene Freundin

Mit den Autoren ist es wie mit einem Friseur. Hat man einmal einen guten gefunden, möchte man am liebsten dort bleiben und wechselt nur schwer, weil man ihm schon sehr vertraut. So ist es bei mir jedenfalls und meine Bücherregale spiegeln das auch wieder. Häufig besitze ich von einem Autoren gleich mehrere Romane, ganz vorn liegen dabei Cecelia Ahern, Kate Morton oder Lori Nelson Spielman. Rebecca Martin begegnete mir zum ersten Mal durch ihren Roman „Die geheimen Worte“. Ich war schon nach den ersten Zeilen total gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen. Umso mehr freute ich mich, dass ich nun, nach einiger Zeit ohne neuen Roman von ihr, wieder ein Buch von ihr sah, dessen Klappentext mich neugierig machte. Ein altes Kino, eine Familiengeschichte, Freundschaft und Tragik. Aber klang das nicht zu schön, um wahr zu sein? Weiterlesen

Rezension Find mich da wo Liebe ist The Booklettes

Anstey Harris: Find mich da, wo Liebe ist

Es gab eigentlich kein „Entkommen“. Überall wurde für dieses Buch Werbung gemacht, egal wo ich mich bewegte. In der Buchhandlung, auf Flyern, online. Dazu das auffällige Cover mit Feuerwerk-Motiv, und ganz ehrlich: ich liebe Feuerwerk! Ja, ich bin ein Werbeopfer. Kurz vor meinem sehr, sehr, sehr dringend nötigen Sommerurlaub, brauchte ich also mal wieder Lesestoff und da ich ja keine Buchtüte mehr mitnehmen „darf“ (auch im Namen meiner Nackenmuskulatur), musste etwas für den E-Reader her.   Nun sind diese recht kitschig anmutenden Cover, zumindest mit meiner Erfahrung, auch inhaltlich sehr vorhersehbar und oberflächlich. Auch in diesem Fall? Weiterlesen

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Simona Ahrnstedt: Eine unerhörte Affäre (Hörbuch)

Ihr fragt euch sicherlich, wie ich auf dieses Hörbuch aufmerksam geworden bin? Meine Hörbücher suche ich nach einem ganz einfachen Prinzip aus. In dem Fall hatte ich noch etwas Guthaben auf meinem Audible-Account und war auf der Suche nach einem besonders langen Hörbuch. Damit ich auch möglichst lange Freude an dem Hörbuch habe. Da bin ich auf das Cover von „Eine unerhörte Affäre“ gestoßen und mein Interesse war geweckt! Als ich dann las, dass es 12 Std. und 16 Min. andauert und im Klappentext die Rede von einem Graf war, startete ich den Download. Und los ging’s!

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Anne Barns: Honigduft und Meeresbrise

Ich gebe zu, dass der Titel dieses Romans mir schon eine Spur zu kitschig ist. Da bin ich tatsächlich auch sehr empfindlich und es kommt vor, dass ich dann auch aus Protest  gegen diesen dämlichen Titel einfach das Buch im Laden liegen lasse. Hier war es aber der Klappentext, der mich letztendlich überredet hat, es doch zu wagen. Ich hatte eine Weiterbildung in einem Wald mitten in Bayern vor mir, das heißt: schlechte Internetverbindung, eine lange Zugfahrt und nach einem XXL- Tag mit fachlichem Input keinen Nerv für Abende vor dem Fernseher. Ein Hoch auf meinen E-Reader! Aber was genau hat mich beim Klappentext so überzeugt, dass ich den blöden Titel ignorieren konnte? Weiterlesen

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Bettina Storks: Das geheime Lächeln

Ich glaube, ich hatte dieses Buch mindestens vier Mal in den Händen, bevor ich es dann endlich mitgenommen habe. Keine Ahnung, was mich vorher immer daran hinderte, aber diesmal war wohl endlich die richtige Zeit, die richtige Stimmung oder es war kosmische Bestimmung…nein, Quatsch. Ich hatte einfach Bock drauf. Schuld war der Klappentext, den ich ja tatsächlich immer wieder auch lese und mir dann genau überlege, ob ich mir vorstellen kann, genau mit diesem Buch abends einzuschlafen- denn sind wir mal ehrlich, das passiert mir so ziemlich fast täglich. Auf dem Cover sehen wir also eine Frau im grünen Mantel, die den Leser leicht anlächelt, im Hintergrund eine Stadtszene. Sieht also schonmal sehr mysteriös aus, dann on top dieser Titel. Ich kann schon verraten: dieses Cover hat absolut nichts mit der weiteren Story zu tun.  Weiterlesen

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Stefanie Wilhelm: Bauch über Kopf

Beim Zusammenspiel von Bauch und Kopf kommt den meisten vielleicht noch am ehesten der Song von Mark Forster in den Sinn, ihr wisst schon, „Bauch und Kopf“. Ich werde jetzt an dieser Stelle nicht singen oder komisch summen, das macht ihr sowieso gerade schon selbst. Es geht tatsächlich um das ganzheitliche Konzept der Verbindung zwischen „Kopfsache“ und Verdauung, nicht gerade leichte Kost und vor allem immer wieder gern belächelt oder als Einbildung abgetan. Dass eine junge Frau zu diesem doch sehr wissenschaftlichen und sperrigen Thema ein Buch veröffentlicht, ist dann auch eher ungewöhnlich. Stefanie Wilhelm ist nämlich keine Professorin, keine redenschwingende Labertasche und auch keine Wichtigtuerin. Stefanie ist quasi „eine von uns“, denn vier Jahre lang hat sie auf ihrem Blog  ihre Erfahrungen und Anregungen für einen Lifestyle geteilt, der ihr bei diversen Lebensmittelunverträglichkeiten half ohne große Einschränkungen und Verzicht gut durch den Alltag zu kommen und dabei sich gesund zu ernähren. Endlich ein Buch, dass sich gut lesen lässt und ohne Wissenschaftsdeutsch auskommt? Und dann auch noch mit umsetzbaren Tipps? Ich habe es für euch getestet! Weiterlesen